Dienstag, 21. November 2017

Aimée backt 3: 05.11.2017 - #13 Cookies - & - Cream-Kuchen

Der November ist schon wieder fast vorbei und obwohl ich tatsächlich meiner Challenge mehr oder weniger nachgekommen bin (ich musste aufgrund von Krankheit eine Woche pausieren), kam ich mal so gar nicht dazu, etwas im großen und ganzen zu bloggen und von meinen Erfahrungen zu berichten. Mittlerweile steht bereits das nächste Rezept an und ich muss immer noch meine zwei letzten Erfahrungen mit euch teilen.

Tja, that's life!

Mittlerweile habe ich auch einen eigenen Ofen, den ich liebevoll auf den Namen "Klara" getauft habe, und konnte das letzte Rezept somit zumindest wieder in den eigenen vier Wänden zaubern.

Aber nun kommen wir erst einmal zum ersten Rezept im November und dem letzten Rezept, welches ich bei meiner Mum zaubern durfte.
Im übrigen ein weiteres Highlight für meinem Bruder aus dem wundervollen Buch (welches es *hier* zu kaufen gibt) der lieben Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe:

Der Cookies- & -Cream-Kuchen!



Was gibt es besseres als Oreo? Und dann noch im Kuchen? Mega gut und vor allem super schnell und leicht gezaubert!

Ich bereitete den Teig einen Abend vor dem backen vor, da es ja zu meiner Mum ging. Ein paar Oreos wurden dafür zerbröselt und unter den Teig gehoben. Den Rest der Oreos hob ich auf, da diese in großen Stücken dann oben auf den Teig kommen würden.

Und mehr musste auch dann gar nicht vorbereitet werden.

Am nächsten morgen packte ich dann meine sieben Sachen in Form von Teig, Fotobox, Stativ und natürlich Miss Marple und wurde dann pünktlich zum Mittagessen von meinem Bruder abgeholt.
Bei meiner Mum heizte ich dann den Ofen vor, rührte noch einmal durch den Teig und füllte diesen in die Gugelhupfform. Dann bröselte ich die letzten Oreo-Kekse großzügig über den Teig und schob alles zusammen in den Ofen.
Im übrigen habe ich mehr Kekse in den Teig gegeben als verlangt waren. Es gibt einfach nie zu wenig Oreo! ;)

Nach dem backen durfte das gute Stück dann ordentlich auskühlen, ehe ich ihn aus der Form löste und dort dann noch etwas erkalten lies. Zu guter letzt bekam er noch ein Kleid aus feinstem Puderzucker, ehe er probiert werden durfte!

Mein Fazit: Mit einer der besten Kuchen bisher! Er war, wie alle anderen Kuchen bisher sehr saftig und alles andere als Trocken. Und die Oreo-Kekse haben dem ganzen natürlich dann noch das Sahnehäubchen aufgesetzt! Zwar hatten wir zwei Tage später noch was vom dem leckeren Kuchen ABER es ist auch nichts übrig geblieben! Sehr lecker das gute Stück und danke Jeanny für diesen tollen Kuchen!

xxx
Aimée

Freitag, 3. November 2017

Aimée backt 3: 29.10.2017 - #12 Zucchini-Gugelhupf mit Schokostücken

Letzte Woche gab es bei mir einen Kuchen, der erst einmal komisch klang, zumindest für diejenigen, die das Wort Zucchini hörten. Aber da die liebe Jeanny von dem Blog Zucker, Zimt & Liebe in ihrem Buch (welches ihr *hier* kaufen könnt), was ja nun Teil meiner Back-Challenge ist, einen wirklich tollen Kuchen mit eben diesem Gemüse hat, war ich natürlich nicht nur gespannt, sondern auch voller Vorfreude!

Also macht euch bereit, für den Zucchini-Gugelhupf mit Schokostücken!


Der Kuchen war im übrigen von zwölf gebackenen Kuchen der nun sechste Gugelhupf und somit tatsächlich über die Hälfte der vorgegebenen Hupfe. In den nächsten Wochen kommt etwas mehr Abwechslung - darauf freue ich mich schon total! Aber ein gutes hat meine Form natürlich: Sie muss weder eingefettet noch sonst etwas werden, da sie ja aus Silikon ist. Somit ist es natürlich leichte und schnelle Arbeit.

Auch war der Teig mega einfach und schnell zubereitet.
Als erstes habe ich die Zucchini fein geraspelt - den anders als gedacht das dieses Gemüse für den Geschmack sein würde, war es viel mehr so, das er den Teig saftig gemacht hat!

Das geraspelte Gemüse stellte ich beiseite und bereitete den Teig dann so vor, wie im Buch beschrieben, ehe die Zucchini dazu kam. Dann wurde der Teig um weitere Zutaten erweitert und ganz zum Schluss kamen dann die Schokoladenstücke in den Teig und wurden untergehoben.

Natürlich bereitete ich den Teig einen Tag vorher vor, da ich ja erst am Sonntag zu meiner Mum gegangen bin.

Am nächsten Teig heizte ich dort zuerst den Ofen vor, füllte den Teig in meine Gugelhupf und strich alles glatt. Dann ging es auch schon in den Backofen.

Vor dem herausholen machte ich natürlich die Stäbchenprobe. Und erst als ich mir sicher war, das nichts mehr am Stäbchen blieb, durfte er dem warmen Ofen entfliehen und auf einem Rost auskühlen.

Nach dem der Kuchen komplett abgekühlt war, kam noch eine ordentliche Portion Puderzucker drauf und dann durfte auch schon genascht werden!

Mein Fazit: Ein wirklich ungewöhnlicher Kuchen den Jeanny da in ihrem Buch präsentiert. Aber genau so lecker war er auch! Dieser saftige Teig mit dieser Herben Zartbitterschokolade - mega lecker! Wer hätte gedacht, das ein Gemüse einen Kuchen so aufwerten kann. Gerne wieder!

xxx
Aimée

Dienstag, 31. Oktober 2017

Tagebuch einer MS-Patientin *Part 16*

In den letzten Wochen ist so einiges passiert. 
Von Arztbesuchen, über neue Medikamente hin zu inneren Schweinehund überwinden und natürlich der Tod meines geliebten Ofens, der nicht nur Teil meiner ersten eigenen Wohnung war, sondern der wirklich treu war und nun mitten in der dritten Back-Challenge nicht mehr konnte. An dieser Stelle sei noch mal gesagt: Mach's gut, Heiderose! Ich hatte viel Spass an dir und habe so einige Rezepte dank deiner Fleißigkeit kreieren dürfen!

In den letzten Wochen ist soviel passiert, das ich gar nicht so recht weiß, wo ich anfangen soll.
Beim all Monatlichem Blutabnehmen war ich natürlich - die Ergebnisse müssen gut gewesen sein, sonst wäre ich wohl angerufen worden.
Aber anstatt nur die Anzahl meiner Leukozyten (roten Blutkörperchen) zu testen, wurde auch dieses mal mein Vitamin D Wert getestet. Mein Neurologe und ich sind nämlich zu dem Entschluss gekommen, das wir über die Wintermonate eine zusätzliche Vitamin D Therapie versuchen wollen. Auf Fortbildungen und Berichten sei wohl vermehrt die Positive Resonanz klar geworden. Und da in den dunklen Monaten ja die Sonne nicht so scheint wie im Sommer, wollen wir hiermit einfach vorbeugen. Aber wie hoch meine Dosierung sein sollte, das galt es heraus zu finden.
Letztendlich erfuhr ich dann letzte Woche das 1000 I.E. (In Einheit) täglich völlig ausreichen um meinen Vitamin D Haushalt auszugleichen. Leider bekam ich genau diese Dosis nirgendwo.  Daher habe ich mir 1500 I.E. bei Rossmann zugelegt und am Sonntag mit der Therapie begonnen.

Bisher fällt es mir auch schon wirklich auf. Ich bin weniger träge und müde. Ich stehe morgens meisten schon um 7 Uhr auf und beginne den Tag. Das nutze ich auch direkt für mein Sport
Mittlerweile gehe ich an drei festen Tagen: Montags, Mittwochs und Freitags. Immer morgens und dann geb' ich Gas! Erst 40 Minuten Radfahren auf Stufe 3 (die letzten 5 Minuten versuche ich mich an Stufe 4), dann 5 Minuten an der Rudermaschine (das ist meistens eine Lied Länge), 5 Minuten an dem Rückenstrecker (auch meistens eine Lied Länge) sodass ich 100 Wiederholungen geschafft habe, 20 Wiederholungen an der Bauchmaschine und je 15 Wiederholungen an der Trizeps und Bizeps Maschine. Und zudem jeden Montag die Stunde der Wahrheit, denn da stelle ich mich dann auch noch kurz auf die Waage. Am Anfang war ich auch total enttäuscht, da ich erst zu nahm, bis ich realisierte, das ich nun Muskeln aufbaute. Gestartet bin ich vor Wochen mit 66,7 Kg. Gestern waren es sage und schreibe 62,2 Kg (!)! So viel habe ich ja seit Jahren nicht mehr gewogen!

Über das Ergebnis bin ich mega froh! Und natürlich möchte ich das auch gerne weiter so beibehalten. Daher habe ich mir erst einmal ein Ziel bis zum 01.01.2018 gesetzt! Sollte ich bis dahin wirklich 3 mal in der Woche gehen, außer wenn ich natürlich Krank bin, dann gönne ich mir im Januar die DVD Box zu "Tailes from the Crypt"!
Und dann setzte ich mir weitere Ziele!

Beim Gynäkologen war ich im übrigen auch das erste mal seit bestimmt 3 1/2 Jahren... Als mir das so klar wurde, war ich doch schon erschrocken. Ich bin immer so darauf bedacht alle wichtigen Arzt Besuche wahr zu nehmen, das ich DAS total vergessen habe. Oder vielleicht auch verdrängt... Ich muss nämlich zu meiner Schande gestehen, das ich Frauenärzte hasse und viel lieber zum Zahnarzt gehe und mir sogar freiwillig von dem eine Spritze geben lasse (Ohne Witz - der einzige Arzt dessen Spritze mir keine Angst macht!).
Letztendlich bin ich doch gegangen. An sich war auch alles in Ordnung, bis auf das ich mit Bakterien zu kämpfen hatte die natürlich aufgrund meines schlechten Immunsystems leichtes Spiel hatten. Daher musste ich zwanzig Tage lang Milchkulturen nehmen, damit meine Darmflora wieder in Ordnung kommt.

Ihr merkt, es wird heute relativ Privat.

Zudem nehme ich nun auch Magnesium zu mir. Nicht wegen dem Sport, wie ihr nun vielleicht denkt, sondern wegen Unterleibsschmerzen, die immer schlimmer werden. Und tatsächlich waren meine Beschwerden beim letzten mal doch recht aushaltbar.

Und obwohl heute Halloween ist, was ich im übrigen auch mal interessanter fand, bin ich seit Wochen bereits im Vor-Weihnachts-Fieber! Überall werden seit langen ja bereits die Süßigkeiten verkauft aber nun endlich auch die Dekoration. Für mich ist dieses Jahr nicht irgendein Weihnachten, sonder das erste, wo mein Dad nicht da sein wird. Und je näher dieser Tag kommt, desto nervöser werde ich. Der Gedanke, ihm keine schöne Weihnachten wünschen zu können, nicht die All Jährliche Hunde-Runde zu gehen, während meine Mum das Wohnzimmer vorbereitet, keinen Kartoffelsalat mit ihm zu essen, nicht sein Gesicht zu sehen, wenn er sein Geschenk auspackt... all das stimmt mich jetzt schon sehr traurig. Und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es erst meinen jüngeren Bruder damit ergehen wird, wenn all diese kleinen Momente dieses Jahr doch anders werden.
Auch ist vorher noch der Geburtstag, wo er eigentlich 59 Geworden wäre. Er hat zwar immer Witze gemacht, das er ja jetzt schon älter geworden sei, als sein eigener Vater. Aber das er doch so früh und plötzlich sich aus dem Leben stiehlt wird wohl noch sehr lange brauchen, bis ich das so richtig verarbeiten kann und werde.

Gerade deshalb nerve ich vor allem meine Liebste, mit dem Vor-Weihnachts-Fieber. Es soll perfekt werden - ich will das Winter-Wonderland höchstpersönlich wenn man bei uns zur Tür hinein kommt. Chevy Chase soll neidisch werden und seine 25.000 importieren Italienischen Glühbirnen sollen dagegen verblassen (Anspielung an den Klassiker "Schöne Bescherung" den wir Heiligabend immer zusammen schauen)! Natürlich ist das Utopisch aber ich bin doch Zuversichtlich.
Ich könnte jeden Tag durch die Geschäfte gehen und mir die schöne Dekoration auch zum hundertsten mal ansehen, ohne das es mir Langweilig wird. In Gedanken bin ich schon beim Eigenheim dekorieren! Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe bereits die ersten Dinge geholt!
Und alles für Weihnachtskränze - denn dieses Jahr zaubere ich auch einen für meine Mum. Mittlerweile habe ich bereits drei Kartons hier stehen, nur für Kranzzubehör. Aber somit brauche ich in den nächsten Jahren bis auf die Kerzen auch nichts mehr holen.

Im übrigen ist bei mir ab morgen auch ganz offiziell die Weihnachtssaison eröffnet. Und wenn meine Frau nächste Woche frei hat, wird die Wohnung und die Fenster geputzt, damit ich schon einmal alles dekorieren kann, wenn sie dann irgendwann Arbeiten ist. Hoffentlich dann auch mit der neuen Deko denn wir kaufen noch ein wenig was. Und nächsten Monat gibt es noch Kleinigkeiten für unseren Baum. Zwar mache ich die Fensterbeleuchtung erst kurz vor dem 1. Advent an, aber in der Wohnung darf es ruhig schon glitzern und funkeln. ;)

xxx
Aimée

Sonntag, 29. Oktober 2017

Aimée backt 3: 21.10.2017 - #11 Tiramisukuchen

Der Oktober war und ist verdammt Gugelhupf-lastig! Lediglich ein Blechkuchen gab es diesen Monat. Aber noch ist der Oktober nicht vorbei, auch wenn es sich so anfühlt.
Daher präsentiere ich euch das Leckerchen, welches ich letzte Woche dank Jeannys tollem Buch (welches es *hier* zu kaufen gibt) und ihrem Blog Zucker, Zimt & Liebe, wo es immer tolle Inspirationen rund um Kuchen und andere Leckereien gibt, zaubern durfte.

Heraus kam ein Kuchen, der anders war als erwartet, aber dennoch unglaublich lecker war: Der Tiramisukuchen!


Ich bereitete mal wieder alles einen Abend vorher zu, denn ich musste ja aufgrund meines kaputten Ofens zu meiner Mum zum backen. Das Sonntägliche Treffen wird im übrigen zur kleinen Tradition an der wir uns nun immer die Nägel schön machen, stricken und einen alten Film schauen. Und ich glaube auch, das es so weiter gehen wird, wenn ich wieder einen eigenen Ofen haben sollte (was hoffentlich bald passieren wird!)! ;)

Zuerst kochte ich etwas Espresso, da dieser komplett abkühlen musste. Den Teig an sich, bereitete ich nach Anleitung des Buchen zu. Nachdem der der Kaffee dann auch abgekühlt war, nahm ich etwas von dem Teig und machte daraus den Espresso Guss. Zum Glück haben wir hier noch genug Eiweiß-Becher - die machen das Transportieren nämlich super leicht von so kleinem Dingen. Darin transportierte ich bereits eine Woche zuvor diese Milchtränke und hat alles auch super geklappt!

Bei meiner Mum heizte ich dann den Ofen vor, gab die Hälfte des Teigs in die Gugelhupfform, dann den Espresso Anteil und zum Schluss dann den Restlichen Teig darüber - aber ohne ihn glatt zu streichen.

Das ganze kam dann für knapp eine Stunde in den Ofen. Mein Bruder hat im übrigen wieder liebend gerne den Teig aus der Schüssel vorgekostet und für toll befunden!

Nach dem Backen, durfte der Kuchen dann noch abkühlen, ehe ich ihn aus der Form befreit habe. Und während er dies tat, bereitete ich den Guss vor. Der war natürlich auch nicht sonderlich schwer und war wirklich schnell gezaubert. Ich strich den Kuchen damit ein und lies ihn antrocknen, ehe ich zum Schluss den Kakao darüber siebte.

Mein Fazit: Ein schneller und leckerer Kuchen, aber leider für mich nicht viel vom besagten Tiramisu. Schade. Dennoch kam der Kuchen so gut an, das ich auch hier wieder nichts mit nachhause nehmen konnte. Ich würde ihn wieder zaubern!

xxx
Aimée

Freitag, 20. Oktober 2017

Aimée backt 3: 15.10.2017 - #10 Drei-Milch-Kuchen - Pastel De Tres Leches

Letzte Woche wurde wieder gebacken. Und zwar meine erste Runde Zahl, nämlich Rezept 10! Wie die Zeit doch einfach vergeht. Bereits seit drei Monaten backe ich mich durch das tolle Buch von Jeanny (welches es *hier* zu kaufen gibt!). Auf ihrem Blog Zucker, Zimt und Liebe gibt es auch so tolle Sachen, aber die Rezepte aus dem Buch sind natürlich den fleißigen Käufern vorbehalten und wurden nicht auf ihrem Blog veröffentlicht! Finde ich total toll, das wir somit etwas ganz besonderes ans Herz gelegt bekommen! <3

Heute zeige ich euch ein Rezept, welches mir vom Namen her so gar nichts sagte und ich mich somit tatsächlich erst einmal schlau lesen musste: Drei-Milch-Kuchen - Pastel De Tres Leches!


Laut Recherche handelt es sich bei diesem Kuchen um einen, wie der Name schon sagt, Kuchen, der in drei verschiedenen Milcharten getränkt wird. Meistens Vollmilch, Kondensmilch und gesüßte Kondensmilch. Der Grundteig ist meistens ein Biskuit Teig. Außerdem ist der Ursprung wohl in Zentralamerika und unter anderem in Mexiko zu finden.

Mir sagte das ganze so mal überhaupt nichts. Aber es war aus diesem Buch nun mein zweiter Blechkuchen. Umso aufgeregter war ich.

Der Teig war auch recht schnell gemacht und somit bereitete ich ihn nach Anweisung und Rezept vor. Ich deckte ihn mit Frischhaltefolie zu und stellte ihn in den Kühlschrank. Und auch die Milchtränke war schnell fertig und wurde guten Gewissens dazu gestellt.

Für den nächsten Tag packte ich bereits alles am Abend zuvor zusammen, da ich bereits recht früh von meinem Bruder abgeholt werden würde (immerhin musste der Kuchen nach dem backen ganze 3 Stunden stehen gelassen werden.).

Bei meiner Mum (ihr erinnert euch? Mein Ofen ist ja immer noch hin... :/) heizte ich dann den Ofen vor, fettete mein Blech ein und gab den Teig hinein, den ich zuvor noch einmal kurz umgerührt hatte, und strich alles Glatt. Das Blech klopfte ich dann einige male auf den Guten Glastisch (ja... ich war so doof!) meine Mum, damit auch alle Blasen verschwunden sein würden. Den Tisch geht es im übrigen sehr gut! ;)

Im Ofen durfte der Teig dann verhältnismäßig kurz backen und kurz auf dem Gitter abkühlen. Mit einer Gabel stach ich viele kleine Löcher hinein, schüttelte noch einmal meine Milchtränke und goss den ersten Teil über den Kuchen. Das ganze ließ ich dann etwas ziehen. Und als ich das Gefühl hatte, das der Kuchen alles gut aufgesogen hatte, goss ich erneut etwas Milch drüber. Wie im Rezept angegeben war, gab ich nicht die gesamte Milch über den Kuchen. Trotzdem wurde ich das Gefühl nicht los, das es ein wenig zu viel Tränke war. Aber ich gab dem Kuchen seine drei Stunden, in der Hoffnung, das die meiste Milch dann aufgesogen sein würde. Dem war leider nicht ganz so...

Zum Schluss schlug ich die Sahne auf und gab diese in meinem Spritzbeutel mit Sternentülle und tupfte diese dann auf den Kuchen. Das ganze verzierte ich dann noch mit Vanillemark aus der Mühle meiner Mum.

Und dann konnte endlich gekostet werden!

Mein Fazit: Eine nette Idee aber leider tatsächlich der erste Kuchen, der so gar nicht gut ankam. Lediglich mein Schatz fand ihn lecker. Der Rest meiner Familie war nicht sonderlich angetan von diesem Kuchen. Aber das ist auch gar nicht schlimm - man kann ja nicht alles mögen. Und somit ist dieses Rezept das erste von bisher zehn, welches ich nicht wieder backen würde. Bisher also ein wirklich guter Schnitt!

xxx
Aimée

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Aimée backt 3: 08.10.2017 - #9 Apfel-Mohn-Gugelhupf mit Schmandguss

Vor einiger Zeit gab es endlich etwas mit Apfel - wie ich mich darauf gefreut habe! Apfelkuchen geht doch irgendwie immer! Und dann auch noch eine Alternative, die ich so noch gar nicht kannte! Ja, Jeanny von dem Blog Zucker, Zimt und Liebe zeigt unglaublich schöne und einfache Rezepte in ihrem Buch (welches ihr *hier* kaufen könnt!). Und tatsächlich ist bisher auch wirklich ausnahmslos alles gelungen!


Neu war für mich das Backen mit Mohn. Ich persönlich kenne Mohn nur von Brötchen - da liebe ich ihn. Aber ob er mir auch im Kuchen schmecken würde?

Der Teig war zudem wirklich leicht gemacht. Ich habe ihn einen Abend zuvor nach Anleitung zubereitet und dann abgedeckt in den Kühlschrank gestellt. Immerhin ist mein Ofen kaputt. Das hieß am nächsten Tag alles zusammen packen, was benötigt werden würde und dann ging es zu meiner Mum. Zum Glück hat mein Bruder mich abgeholt.

Bei ihr habe ich dann den Ofen vorgeheizt, den Teig noch einmal gut umgerührt und dann in meine Silikonform gegeben.

Das ganze ließ ich dann solange backen, bis an meinem Stäbchen kein Teig mehr kleben blieb.
Die Schüssel, in welcher der Teig war, wurde im übrigen genüsslich von meinem Bruder leer geschleckt. Die war so sauber, das ich sie eigentlich so wieder hätte mitnehmen können! Schon einmal ein gutes Zeichen - der Teig kam gut an.

Nun hieß es warten. Der Kuchen durfte einige Minuten in der Form abkühlen, ehe ich ihn stürzte. Da durfte er dann gänzlich abkühlen. In der Zeit kümmerte ich mich schon einmal um den Schmandguss.
Der war auch schnell gemacht und kam als letztes auf den Kuchen, wo er trocknen durfte.

Und dann durfte auch schon gekostet werden!

Mein Fazit: Ich hatte mich so sehr darauf gefreut - und war dann doch eher enttäuscht. Mein Geschmack war es leider nicht ABER mein Bruder und der Rest meiner Familie hat ordentlich reingehauen. Zudem sagte mein Bruder mir, das dies einer der Leckersten Kuchen aller Zeiten sei. Das ist ein wunderbares Kompliment und zeigt mir, das der Kuchen genau richtig war, aber eben nicht meinen Geschmack getroffen hat. Man kann ja nicht alles mögen.
Dennoch würde ich ihn wieder jeder Zeit backen - wenn ein Kuchen so gut ankommt, wäre es ja eine Schande, wenn ich es nicht machen würde.
Zudem sei gesagt, das dieser Kuchen aufgrund des Gusses in den Kühlschrank gehört.

Danke, für diesen tollen Kuchen, liebe Jeanny!

xxx
Aimée

Dienstag, 17. Oktober 2017

#90 Knuspriges Eiweißbrot

Anfang des Monats habe ich mich daran gemacht ein eigenes Brot zu backen. Und was passte da besser, als ein schönes und knuspriges Eiweißbrot?

Es geht schnell, muss nicht lange ruhen und kann direkt nach dem abkühlen verzerrt werden. Und dann noch am besten mit frischer Wurst oder Käse vom Markt oder vom Metzger um die Ecke!


Zudem eignet es sich perfekt, wenn man seine Ernährung umstellt, da es sich bei Eiweißbrot um ein Spezialbrot handelt, bei dem der Nährwert besonders wichtig ist. Wie der Name schon sagt, ist der Eiweißanteil bei diesem Brot besonders hoch und macht mindestens 22% der Trockenmaße aus. Es ist besonders Kohlenhydrate arm und eignet sich daher wunderbar zum LowCarb.

Aber auch für alle anderen sei gesagt, das es weit mehr ist, als ein Diät Brot. Denn es ist wirklich lecker und einfach zu zaubern!


Das sind die Zutaten für das Eiweißbrot:



- 100g gemahlene Mandeln 
- 100g geschrotete Leinsamen
- 4 EL Weizenkleie
- 5 EL Dinkelvollkornmehl
- 1 Päckchen Weinsteinpulver
- 1 TL Salz
- 300g Magerquark
- 8 Eiweiß


Für alle, die gerade dem Eigelb hinterher trauern: Man kann es innerhalb eines Tages auch noch anderweitig verwenden und muss nicht zwingend weg gekippt werden!


Und so wird das Brot zubereitet:


1. Der Backofen wird auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt, die Kastenform gut mit der Butter eingefettet.

2. Die Mandeln, die Leinsamen, die Weizenkleie, Mehl, Weinsteinpulver und das Salz zu mischen. Quark und das Eiweiß zugeben und mit dem Handrührgerät und den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten.


3. Den Teig in die vorbereitete Form füllen. Im Backofen auf dem Rost ca. 50 Minuten backen. Herausnehmen und ca. 10 Minuten abkühlen lassen, erst dann vorsichtig aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.


Kein Teig, der lange ruhen muss - was kann es denn da bitte besseres geben?

Viel spass beim nachbacken und kosten!

Bon Appetit!

Aimée