Montag, 22. Mai 2017

Aimée backt 2: 05.05.2017 - #51 Donauwellen; S. 112

In turbulenten Zeiten kommt man wahrlich zu nichts. So auch leider meine Wenigkeit. Daher war es in letzter Zeit doch etwas ruhiger hier als geplant. Aber wenn ich ehrlich bin, tat diese Ruhe auch mal gut. Meine Frau hatte zudem Urlaub und somit haben wir unendlich viel Zeit miteinander verbracht.
Aber natürlich wurde hier und da auch gebacken.

Liegen gelassene Arbeit wurde einfach ignoriert und natürlich habe ich in diese Zeit viel Kraft getankt. Auch gesundheitlich bin ich nun wieder völlig auf der Höhe sodass ich mit viel Energie und Tatendrang von meinen letzten Rezepten berichten mag - die der Challenge und natürlich auch die in letzter Zeit eigenen kreierten Leckereien.

Den Anfang macht heute aber das erste Rezept im Mai, der sich ja nun auch schon wieder beinah dem Ende neigt, auf welches ich mich in der tat schon sehr freute. Das Ergebnis letztendlich war allerdings jedoch völlig Ernüchternd. Die Rede ist hier von Enie's Donauwellen.


Ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich selber noch nie Donauwelle gegessen habe. Umso mehr freute ich mich darauf es nicht nur Backen zu dürfen sondern auch endlich probieren zu können. Denn seien wir mal ganz ehrlich! Wer von euch hat noch nicht ein leckeres Stück Kuchen beim Bäcker eures Vertrauens gesichtet und gekauft? Bis auf mir wahrscheinlich alle.

Schwer klang das ganze auch nicht und somit ging ich Wochen zuvor bereits aufgeregt auf und ab und freute mich auf den Tag, an dem ich endlich diesen Klassiker zaubern durfte. Und dieser Tag kam dann auch schneller als gedacht. Und schwer und aufwendig war auch was anderes.
Aber lasst mich von Anfang an erzählen.

Das waren im Übrigen die verlangten Zutaten:


- weiche Butter
- Zucker
- Vanillezucker
- Eier
- Weizenmehl
- Backpulver
- Milch
- Nutella
- Rum
- Sauerkirschen
- Vanillepuddingpulver
- Puderzucker
- Eierlikör
- Bittermandelöl
- Kokosfett
- Vollmilchschokolade

Lediglich eine Hand voll Zutaten musste ich dazu kaufen. Den Rest hatte ich wie fast immer daheim. Somit war dieses Rezept Preislich wirklich günstig. Für Leute natürlich, die nicht häufig backen wäre diese Zutaten-Liste locker ein zweistelliger Betrag.

Ich stand bereits in der Früh auf und bereitete den ersten Teil des Kuchens vor.
Dafür heizte ich als erstes den Ofen vor. Gesagt getan! Anschließend kümmerte ich mich um den Teig. In einer Schüssel gab ich Butter, Vanille- und den normalen Zucker und rührte das ganze mit dem Handrührgerät (Meine "Henrietta"!) schön cremig.
Die Eier kamen nach und nach dazu und zum Schluss rührte ich Mehl und Backpulver, welches ich zuvor bereits vermischt hatte, unter.

Da ich kein Backblech habe, welches tief genug ist, habe ich unsere Auflaufform einfach Zweckentfremdet. Diese war nämlich mich ordentlich Backpapier ausgelegt und wartete schon darauf, das ich die Hälfte des Teigs hineingab. Diesen strich ich schön glatt, damit er auch ja überall und in der kleinsten Ecke verteilt war.
Die andere Hälfte des Teigs wurde dann noch um Nutella, Milch und Rum verfeinert und ebenso ins Blech gegeben. Natürlich auf den hellen Teig. Dieser wurde genauso glatt gestrichen, sodass von dem hellen Teig nichts mehr zu sehen war.
Als nächstes goss ich die Kirschen ab und verteilte sie großzügig auf dem dunklen Teig und drückte diese dann leicht hinein.

Das ganze kam dann in den Ofen.

In der Zeit habe ich das Puddingpulver mit der Milch und dem Zucker verrührt. Der letzte Teil der Milch wurde dann in einem Topf erhitzt, ehe das angerührte Pulver hinein gegeben wurde. Das ganze kochte ich dann wirklich nach Packungsanweisung.
Der gekochte Pudding wurde dann mit Frischhaltefolie abgedeckt und gänzlich abgekühlt.

Und als der Teig ausgebacken, abgekühlt und der Pudding es ihm nachtaten bestrich ich den Kuchen damit. Dann kam das ganze für eine gute Stunde in den Kühlschrank.

Somit kam ich zum letzten Schritt und das betraf den Guss. Hierfür brach ich das Kokosfett und die Schokolade in kleine Stücke und gab diese in eine Schüssel über eine Wasserbad. Unter rühren sah ich zu, wie alles schmolz und eine Vereinigung einging. Kurz abkühlen lassen und dann endlich gleichmäßig auf die Creme geben, die sich am besten nicht vermischen sollte. Dann musste das ganze nur noch fest werden. Und wo könnte es das am besten? Genau! Im Kühlschrank!

Mein Fazit: Tja. Wie war der Kuchen? Nicht wirklich schlecht aber auch nicht wirklich gut. Enttäuscht war ich dennoch. Aber wieso war dem so?
Zuerst zu den guten Punkten: Es war schnell gemacht und auch der Schwierigkeitsgrad war nicht sonderlich hoch. Somit war die Aufgabe "sweet & easy" dem wirklich gerecht.
Aber nun zu dem, was mich wirklich gestört hat. Ich kann verkraften, das Enie alles immer alles etwas entstauben will. Ich kann auch damit Leben das sie Klassiker andere Zutaten verabreicht um es "neu" wirken zu lassen. Aber wenn dann Versprechungen gemacht werden wie (... und ich Zitiere!:) "Durch die Zugabe von Kokosfett wird die Schokolade geschmeidiger, so lässt sie sich besser verarbeiten und bricht beim Anschneiden des Kuchens nicht." aber das dann absolut nicht stimmt, dann frage ich mich, wieso das ganze überhaupt? Denn beim Anschneiden brach nicht nur die Schokolade, sondern der ganze Kuchen bekam unsaubere Anschnitte und sah somit aus, als wäre er einmal schön dezent vom Blech mit der Schokoladenseite auf dem Boden gefallen und DANN wieder zurück auf den Servierteller gerückt worden. Und das Auge isst ja bekanntlich stets mit. Auch waren diese Typischen Wellenförmige Linien nicht machtbar. Beim Versuch riss ich fast die ganze Schokoladendecke vom Kuchen. Also fiel das wirkliche Typische Markenzeichen des Kuchens auch schon einmal weg.
Letztendlich blieben drei Stücke (!) die wirklich Fotografierbar waren. Der Rest wurde schön brav verteilt. Und die, die ihn dann gegessen haben, fanden ihn toll. Allerdings war die Schokolade so mächtig, das diese ein ganzes Stück FAST unmöglich machten.
Aber das größte Kompliment kam tatsächlich von meiner Mum, die meinte, das dies einer ihrer Lieblinge sei, von allem was sie bisher so probieren durfte (Zu ihrer Verteidigung muss ich hier Anmerken, das sie oft leider nur das bekam, was nicht unbedingt gelungen war da die leckeren Sachen hier natürlich schnell weg gefuttert werden!).
Mir persönlich war der Rum zu dominant und der Eierlikör zu lasch. Auch hätte Dunkle Schokolade dem Kuchen besser gestanden. Meiner Meinung nach.

So ein langes Fazit habe ich in der Tat noch nie geschrieben, aber nach einer so langen Vorfreude war ich einfach so enttäuscht, das mich das selbst Wochen später noch verärgert, wenn ich nur dran denke.

Im übrigen gibt es dieses Rezept auch nicht auf Sixx. Wer weiß schon, wieso dem so ist.

xxx
Aimée

Mittwoch, 10. Mai 2017

Tagebuch einer MS-Partientin! *Part 14*

In den letzten Wochen und Monaten ging es mir Gesundheitlich wirklich gut. Das kann ich nicht anders sagen! Ich hab versucht mich viel zu bewegen, bin daher also viel laufen gegangen, habe alle wichtigen Arzt Termine Wahrgenommen, egal ob Neurologe oder auch Zahnarzt, und dann das: In meinem alten Spritzenabszess hat sich Kalk gebildet!

Was? Ihr wusstet nicht, das so etwas geht? Naja, ich ich auch nicht!

Aber lasst mich von Anfang an erzählen.


Am Samstag morgen bin ich aufgewacht und merkte sofort das sich mein ehemaliges Spritzenabszess, was ich mir vor gut 15 Jahren geschossen hatte und bereits damals schmerzhafte Bekanntschaft mit machen durfte, komisch anfüllte. Nicht komisch im Sinne von "Oh wie lustig!" sondern viel mehr "Mhm, irgendwie fühlt es sich anders an als vorher...!"!
Plötzlich reagierte ich dort wieder auf druck. Unangenehm aber nicht schmerzhaft.
Also ließ ich es sein wie es war.

Am Sonntag sah das ganze schon anders aus. Ich merkte zunehmend, das auf dem Bauch schlafen wirklich unangenehm wurde, weshalb ich freiwillig darauf verzichtete.
Gleichzeitig kam mir in den Sinn, das mein damaliger Arzt mir damals mitteilte, das diese Verhärtung, welche mein Abszess hinterlassen würde, sich einfach aus heiterem Himmel wieder entzünden konnte.
Und da ich ja sowieso bei sowas schnell hellhörig werde, kontaktierte ich meine MS-Schwester und erzählte ich von meiner Vermutung.
Und auch sie sagte sofort, das ich schnell einen Hautarzt aufsuchen sollte.
Na toll!

In der Nacht von Sonntag auf Montag war schlafen gänzlich unmöglich da jede kleine Bewegung nun ihre Spuren in Form von schmerzen hinterließ.
Zum Glück musste ich sowieso früh raus, da ich zum ersten sowieso erst einmal zum Neurologen musste zum Blutabnehmen und neue Medikamente brauchte ich auch und zum anderen weil ich so schnell wie möglich zum Hautarzt wollte.

Gesagt getan! Ich ging hin und das nur um mir von der Sprechstundenhilfe sagen zu lassen, das ich ohne Termin schon einmal gar nicht dran kommen würde und die nächsten Termine frühestens ab August frei seien. Offene Sprechstunden gäbe es in dieser Praxis nicht. Na wunderbar!
Aber als ich ihr sagte, was mein Anliegen war, switchte sie um und ließ mich doch warten, da es doch wichtig war. Traurig, das ich erst wichtig werde, wenn ich schmerzen habe!

Ich wartete schon eine ganze weile bis ich dann endlich herein gebeten wurde. Nur um mir der wirklich unfreundlichen Sprechstundenhilfe im Behandlungszimmer zu erzählen, wie lange ich schon die MS habe, welche Medikamente ich nehme und wie es dazu kam. Und als ich dann anfing zu erzählen wurde sie direkt wieder patzig. "Wenn das Abszess vor 15 Jahren entstanden ist, kann es sich ja wohl kaum um einen Akuten Fall Handeln!" Und ob du Ziege, denn ich habe ja JETZT AKUT Schmerzen!, ging mir da nur durch den Kopf, aber sagen konnte ich das ja leider nicht. Als ob ich da freiwillig gesessen habe! Ich kann mir auch wirklich nichts besseres vorstellen!

Dann durfte ich mich nur in Unterwäsche auf die Liege pflanzen und noch auf den Herrn Doctor warten. Wahnsinn, ich kenne diesen Menschen gar nicht und präsentiere mich ihm direkt in Unterwäsche! Wunderbar! Wenn das mal keinen Bleibenden Eindruck hinterlassen würde!

Er war extrem freundlich und merkte, nach einem wirklich schmerzhaften Abtasten, das in dem Abszess keine Entzündete Flüssigkeit sein konnte, da diese sich nicht verschieben lies. Das beunruhigte mich.
Und mit dem Ultraschall sah er dann was es war: Der gute alte Kalk! Da fiel ich wirklich aus allen Wolken! Dann blieb ihm wohl doch nichts anderes als übrig, als mich aufzuschneiden und den Dreck rauszuholen! So ein Mist aber auch!
Aber zu meinem Glück nahm er mir die Angst schnell. Erst einmal soll ich es mit Zuchsalbe und Antibiothika versuchen. Und Donnerstag sollte ich auch unbedingt wieder kommen.
Zu guter letzt wurde ich noch verbunden und wie! Die Zuchsalbe ist schwarz und stinkt wie frischer Teer auf der Straße. Und suppen tut das ganze auch noch. Am besten immer ein altes Hemd drunter tragen sonst bekomme ich es wohl möglich nicht mehr aus meinen Klamotten raus.

Also ging ich zur Apotheke und ließ ohne Witz fast 70,-€ dort. Da hätte ich am liebsten los geheult!
Manches holte ich mir dann noch in der Drogerie wie große Pflaster und Mullbinden.

Und seit Montag wird fleißig Tabletten geschluckt und frisch verbunden. Am Montag konnte ich auch wirklich gut schlafen, das mein Bauch so schön gepolstert war. Gestern ging auch aber irgendwie habe ich nicht das Gefühl, das es besser wird. Im Gegenteil. Es wird zunehmend schmerzhafter. Mittlerweile kann ich meine Hand gar nicht mehr drauf legen, die kleinste Berührung schmerzt. Und auch Hosen ist so ein Ding. So tief habe ich meine Hosen bisher nie getragen. Hinzu kommt, das ich mir schon vorkomme wie der Bucklige von Notre Dame, da ich in der Tat leicht gekrümmt gehe, da gerade stehen extrem spannt und weh tut.
Ganz furchtbar! Ich freue mich schon, wenn diese Scheiße echt vorbei ist - Sorry für den Ausdruck, aber schöner Umschreiben ist nicht drin!

Da freut man sich, das man Gesundheitlich echt auf der Höhe ist, das kein Schub kommt. Stattdessen kommt Karl (mein Spritzname für den unerfreulichen Kalk!) und merkt gar nicht, das ich ihn gar nicht haben will! Furchtbar!
Ich hoffe einfach, das es zum Wochenende besser wird - oder das der Arzt morgen eine bessere Methode für mich bereit hält!

xxx
Aimée

Samstag, 6. Mai 2017

Aimée backt 2: 29.04.2017 - #50 Stachelbeercrumble; S. 68

Runde Zahl! Letzte Woche gab es in meiner Back-Challenge die goldene 50! Und somit habe ich offiziell mehr Rezepte aus Buch 1 nachgebacken, als Rezepte aus Buch 3 mit welchem ich ja begonnen habe (Aus Buch 3, die besten Party Rezepte, schafften es nämlich nur 50 ganze Leckereien von 70!).

Tja und dann war es auch direkt ein Rezept, welches nicht so gut ankam. Aber dazu später.
Statt etwas deftiges oder einen Kuchen sollte Rezept Nummer 50 eine Art Dessert aus einem Einmachglas geben. Hier kommen Enie's Stachelbeercrumble!


Crumbles gehen ja irgendwie immer aber Stachelbeeren waren, ob ihr es glauben wollt oder nicht, absolutes Neuland für mich. Neugierig und gespannt war ich dennoch.

Und das waren die Zutaten für dieses wirklich leichte Dessert:


- Stachelbeeren
- weiche Butter
- Zucker
- Zitronensaft
- Eier
- Naturjoghurt
- Speisestärke
- Vanillepuddingpulver
- Weizenmehl
- gemahlene Mandeln

Also nichts außergewöhnliches an Zutaten - und oft braucht es das ja auch gar nicht!
Die Zubereitung war auch ganz easy: Als erstes habe ich den Ofen vorgeheizt und meine Gläser noch einmal kurz ausgespült. Bei Enie's letzten Rezept, welches in Einmachgläser zubereitet werden sollte, sollte ich diese mit Butter einfetten. Das hatte aber zur Folge, das sich beim backen die ganze Butter unten absetzte, da sie logischerweise schmolz. Das war extrem unschön und ekelig!
Also verzichtete ich bewusst darauf!

Dann goss ich die Stachelbeeren ab und ließ diese gut abtropfen. Diese verteilte ich dann auf meine acht Gläser. Dann ging es an die Creme. Dafür schlug ich Zucker und Butter auf. Anschließend den Zitronensaft, die Eier, der Joghurt, Speisestärke und das Puddingpulver dazu geben und glatt rühren. Diese Creme goss ich in meine Gläser und schob das ganze schon einmal in den Ofen.

Als nächstes kümmerte ich mich um die Crumbles. Hierfür einfach weiche Butter, Zucker, Mehl und die gemahlenen Mandeln solange rühren bis schöne Streusel entstehen. Diese gab ich dann auf ein Backblech und backte diese etwas vor.

Nach der vorgegebenen Zeit holte ich die Gläser und die Crumbles aus dem Ofen und gab die nun vorgebackenen Streusel in die Creme. Dann durfte das ganze noch einmal, nun allerdings gemeinsam, in den Ofen.

Mein Fazit: Easy? Ja! Sweet? Sicherlich! Aber gelungen? Leider nein. Die Creme wurde einfach nicht fest. Es war wie ein Süppchen. Leider konnte ich auf Sixx nicht einmal nachschauen, da es dieses Rezept weder als Video noch sonst in irgendeiner Form gab. Sehr schade denn die Idee und der Geschmack waren nämlich sehr lecker. Nur die Konsistenz ging leider mal so gar nicht.

Wie erwähnt gibt es dieses Rezept nicht auf Sixx.

xxx
Aimée

Sonntag, 30. April 2017

#78 Apfel-Mascapone-Kuchen

Ostern ist ja bereits einige Tage her. Und dennoch, wenn ich an meine alternative zum Klassischen Käsekuchen denke, muss ich unweigerlich daran zurück denken.
Aber da dieser Kuchen auch unabhängig von Ostern und tralala gut funktioniert, möchte ich ihn euch heute, an diesen sonnigen Tag, mit auf den Weg geben!

Der Apfel-Mascarpone-Kuchen!



Und das benötigt ihr:


- 150g Mehl
- 75g Puderzucker
- Salz
- 1 gehäufter TL Weinsteinpulver
- 7 Eier
- 75 Butterschmalz
- 1 Apfel
- 4 EL Zitronensaft
- 750g Mascarpone
- 200g griechischer Sahnejoghurt
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 150g Zucker
- 1 1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 100g Himbeeren
- 1 Päckchen klarer Tortenguss

Und so wird es gemacht:



1. Zuerst werden Mehl, Puderzucker, 1 Prise Salz und Backpulver in einer Schüssel gemischt. 1 Ei und Butterschmalz (am besten in Stückchen dazugeben!) ebenfalls in die Schüssel geben. Zuerst wird das ganze mit den Knethaken bearbeitet, ehe ihr den Rest mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeitet. Das ganze wird dann zugedeckt in den Kühlschrank gestellt.


2. Der Teig wird anschließend auf einer mit Mehl bestäubten Fläche noch einmal gut durchgeknetet und ausgerollt. Dar Boden wird dann in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegten Springform gelegt. Danach wird ein Rand ausgerollt, wie eine Schnecke aufgerollt nur um ihn in der Form wieder auszurollen und gut anzudrücken. Rand und Boden verbindet ihr zur Not mit kleinen Teigresten.


3. Der Apfel wird gewaschen, geviertelt und entkernt. Mit einer Reibe dann dünne Apfelscheiben hobeln und in einer Schüssel mit 1 EL Zitronensaft geben - das verhindert, das er Braun wird. 

Mascarpone, Joghurt, Vanillezucker, 1 Prise Salz, 6 Eier, Zucker und die 3 EL Zitronensaft in eine Schüssel geben und zu einer glatten Masse verrühren. 
Zum Schluss wird das Puddingpulver untergerührt.

4. Die Mascarponemasse dann in die Form gießen und in dem vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten backen.
Nach ungefähr 25 Minuten die Apfelscheiben ringförmig auf dem Kuchen verteilen. Die Mitte wird frei gelassen. Dann zu ende backen lassen.
Nach dem backen den Ofen ausschalten und das gute Stück noch eine ganze Stunde in der Wärme ziehen lassen.
Nach dem herausnehmen vorsichtig am Rand entlang schneiden. Das verhindert, das der Kuchen beim weiteren abkühlen Risse bekommt. Die Form lasst ihr solange drum, bis der Kuchen komplett abgekühlt ist.

5. Zum Schluss werden die Himbeeren verlesen und gewaschen. In der Mitte des Kuchens werden diese dann schön drapiert oder gelegt.
In einem Topf den klaren Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten. Apfelscheiben und die Himbeeren damit betupfen. Das ganze trocknen lassen.

Ich wünsche euch allen viel spass beim Nachbacken!

xxx
Aimée

Dienstag, 25. April 2017

Aimée backt 2: 21. 04.2017 - #49 Brownies; S. 44

Brownies sind der letzte Schrei! Hier wurden sie schon öfters gebacken. Allerdings nie von mir. Bisher hatte mein Mitbewohner Marcel immer die Ehre - und die kann er auch wirklich gut!

Dieses mal hatte ich die Ehre, wenn auch nur dank der Challenge. Essen tue ich sie gerne, aber sind sie wirklich so leicht zu zubereiten? Oh ja! Das sind sie!
Ich selber habe es nicht für möglich gehalten aber es ist tatsächlich sweet & easy!


Der Ursprung des Brownies findet sich in der Amerikanischen Küche. Mittlerweile gibt es sich auch in Deutschen Cafés. Und das natürlich völlig zurecht, denn diese Teilchen sind richtig lecker!

Und das benötigte ich für Enie`s Brownies:


- Zartbitterschokolade
- Butter
- Eier
- Zucker
- Vanillezucker
- Weizenmehl
- Salz

Wenig Zutaten für ein ganzes Blech. In meinem Fall war es eine Auflaufform. Diese legte ich auch direkt mit Backpapier aus und heizte den Ofen vor.

In einem Wasserbad gab ich dann die Butter und die Schokolade und ließ diese langsam schmelzen.
Die Eier gab ich dann mit dem Vanille- und dem normalen Zucker in eine Schüssel und rührte das ganze schaumig. Anschließend wurde die Butter-Schokoladen Maße untergerührt. Und zu guter letzt kam noch das Mehl und das Salz dazu.


Und das war bereits die ganze Arbeit!
Das ganze goss ich schließlich in die Form und strich das ganze glatt. Nur noch in den Ofen schieben und alles backen lassen.
Nach dem backen durften die Brownies die Nacht über auskühlen, ehe sie aus der Form geholt und in Form geschnitten wurden.

Mein Fazit: Sehr lecker und schnell gemacht waren diese Brownies - leider waren sie auch genauso schnell weg! Ich werde sie garantiert wieder und wieder und wieder und wieder machen.

Und für alle, die sich auch diese leckeren Naschereien zaubern wollen, gibt es hier den Link fürs Rezept auf Sixx: Brownies

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Aimée

Montag, 24. April 2017

#77 Gefüllte Pfannekuchen-Taschen an Gurkensalat

Das Pfannekuchen nicht immer süß sein müssen, wissen ja wahrscheinlich die meisten von euch. Das aber gerade die Herzhafte Variante so viele Möglichkeiten bietet wissen dafür umso weniger. Heute zeige ich euch daher ein schnelles und leichtes Rezept, was dennoch lecker und ungewöhnlich ist!

Daher gibt es heute für euch meine gefüllten Pfannekuchen-Taschen an Gurkensalat!



Und das benötigt ihr für die Pfannekuchen-Taschen:


- 200g Mehl
- 2 Eier
- 200ml Milch
- 50ml Sprudelwasser
- Salz, Pfeffer und ein wenig Paprika Gewürz
- 1 Glas Snibbles (geschnittene Bockwurst)
- Cheester Käse Scheiben

Und so wird es gemacht:



1. Zuerst rührt ihr den Teig an. Dafür einfach das Mehl, mit den Eiern, den Gewürzen und der Milch und dem Wasser cremig rühren. 


2. In einer Pfanne etwas Butter zerlassen und mit einer Kelle etwas Teig hineingeben. Nach einigen Minuten wenden. Anschließend ein paar Snibbels mit Käse auf die untere Hälfte legen und zuklappen. Das ganze dann auf kleinster Stufe in der Pfanne lassen, damit der Käse schön schmelzen kann.
Anschließend kann serviert und gefuttert werden.

Ein leichtes und wirklich leckeres Rezept, welches immer wieder gerne hier gegessen wird!

xxx
Aimée

Sonntag, 23. April 2017

Aimée backt 2: 08.04.2017 - #48 Eierlikörkuchen; S. 124

In den letzten Wochen gab es so einige neue Rezepte in der Küche. Sowohl eigene als auch Rezepte meiner geliebten Back-Challenge, die sich tatsächlich nun langsam doch tatsächlich dem Ende neigt. Aber noch sind es ein paar Rezepte die ich euch zeigen kann.

Und so zeige ich euch heute mit einer kleinen Verspätung das erste Rezept des Aprils. Einen Trockenkuchen der so vieles war, aber wirklich alles andere als trocken!

Die Rede ist hier von Enie's Eierlikörkuchen!



Diese Kuchen haben ja oft das Problem, das sie recht trocken sein können. Und viele brauchen dann ihre Sahne dazu. Das war bei diesem Kuchen aber alles andere als nötig.

Ich selber habe natürlich schon einige klassische Rührkuchen in meiner bisherigen Back-Karriere versucht. Und daher kann ich wirklich behaupten, das ich selten einen so leckeren und saftigen Kuchen gegessen habe.
Und das will was heißen!

Und das waren die Zutaten:


- weiche Butter
- Zucker
- Vanillezucker
- Eier
- Weizenmehl
- Backpulver
- Eierlikör

Schön war, das dieser Kuchen, wie das Buch verspricht, ganz sweet & easy war! Dafür einfach zuerst die Butter mit dem Zucker schön schaumig rühren. Anschließend kamen die Eier nach und nach dazu. Und zu guter letzt natürlich das Mehl inklusive Backpulver. Wobei ich da natürlich immer Weinsteinpulver verwende. Geht genauso gut und ist sogar Natürlich.
Um das ganze dann abzurunden noch den Eierlikör dazu.
Der Teig kam dann in meine Gugelhupfform und kam dann in den Vorgewärmten Ofen.

Nach dem Backen durfte er schön in der Form auskühlen, eher er gestürzt wurde. Und um das ganze dann noch optisch in meinen Augen perfekt zu machen, deckte ich ihn mit ordentlich Puderzucker ein!

Mein Fazit: Wie ich schon sagte war er unglaublich saftig. Sehr lecker - es blieb auch kein Stück über! Er hielt auch wirklich lange. Wir aßen Tage später noch davon. Schön, wenn man am Nachmittag einfach ein leckeres Stück Kuchen naschen kann.
Einfach, schnell zu machen und unglaublich lecker! Was will man mehr?

Leider gibt es hier kein passendes Rezept auf Sixx.

xxx
Aimée