Sonntag, 10. Dezember 2017

Aimée backt 3: 02.12.2017 - #16 Berliner Muffins

Das Wochenende ist schon wieder fast vorbei und auch Weihnachten kommt näher - in zwei Wochen werde ich um diese Zeit wahrscheinlich vom Kartoffelsalat und völlig erschöpft nach einem langen und schönen Tag meine Geschenke betrachten und in den Armen meiner Liebsten einschlafen.

Aber noch ist noch etwas Zeit. Und diese wird genossen und zwar in vollen Zügen. Sei es mit Weihnachtsplätzchen backen (was im laufe der nächsten Woche noch auf mich zukommen wird!) oder auch die ganz normale Back-Challenge die in diesem Jahr eine Woche eher beendet wird, als für gewöhnlich. Eigentlich müssten es fünf Kuchen in diesem Monat werden. Aber da ich zu Weihnachten noch außerhalb der Challenge backen werde und natürlich auch zu Silvester völlig ausgelastet sein werde, habe ich für mich entschieden, die Challenge zwischen Weihnachten und Neujahr ruhen zu lassen.

Aber bis dahin ist ja noch ein klein wenig Zeit, weshalb ich euch erst einmal das erste und mittlerweile sechszehnte Rezept aus dem tollen Buch von Jeanny ( ihren Blog gibt es *hier*) zeigen mag, welches ihr im übrigen, wenn ihr auf das Bild klickt, auf Amazon erstehen könnt.




Heraus kam im übrigen ein kleines Gebäck, von denen tatsächlich erst mit diesem hier drei gebacken wurden, welches überhaupt nicht schwer war und auch schnell gezaubert war:

Die Berliner Muffins!



Warum sie jetzt ausgerechnet Berliner Muffins heißen, weiß ich auch nicht so recht und konnte sich mir aus dem Buch auch nicht so recht erschließen. Bisher gab es manchmal zu den Rezepten wunderbare und interessante Tipps. Bei diesem hier nicht. Zumindest was den Ursprung angeht.

Das zubereiten und backen war im übrigen wieder einmal schnell: Den Ofen vorheizen, das Muffinblech einfetten, die Butter in einem Topf langsam zerlassen und natürlich abkühlen lassen.

Den Teig dann nach Anleitung zubereiten und natürlich die abgekühlte Butter untermischen. Mit einem Eisportionierer gab ich dann den Teig in die Mulden und schob das Blech in den Ofen.

Auf einem Teller gab ich dann feinen Zucker und wälzte die kleinen Muffins dann, nach ihrem Besuch im Ofen und einer kurzen Abkühlzeit.

Mein Fazit: Schnell gezaubert aber auch leider ein wenig fade. Mir hat da irgendwie das gewisse Etwas gefehlt wie Vanillezucker oder Orangenabrieb. Somit blieb es ein schlichter Rührteig ohne jeglichen pfiff. Aber ich muss auch gestehen, das noch ein spezieller Tipp im Buch stand und zwar hätte man diese Muffins noch mit Konfitüre aufmotzen können. Da ich aber nicht so der Fan von Berlinern und ähnlichen bin, verzichtete ich darauf und versuchte erst einmal das normale Rezept. 
Nichtsdestotrotz würde ich es wieder backen - allerdings dieses mal mit Vanillezucker oder ähnlichem. Vielleicht sogar mit Eierlikör? ;)

xxx
Aimée

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Aimée backt 3: 25.11.2017 - #15 Zimtstreuselkuchen - New York Style

Kaum zu glauben aber wahr. Der November ist nun schon ein ganzes weilchen vorbei und Weihnachten kommt immer näher! Leider ist meine Zeit im Moment auch so was von knapp - ich komme irgendwie zu nicht wirklich was.

Hiermit präsentiere ich nicht nur das fünfzehnte Rezept, es ist sogar das letzte des Novembers gewesen. Und das nächste Rezept steht sogar schon wieder an. Somit liege ich also fast wieder richtig in der Zeit.

Das letzte Rezept im November der lieben Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe war zu dem das erste, welches aufgrund des neuen Ofens ein wenig Schwierigkeiten machte. Da der neue Ofen etwas kleiner ist, passt weder unsere Auflaufform noch mein Backblech hinein. Aber zum Glück war bei der Lieferung ein passendes tiefes Blech dabei - somit durfte dies nun eingeweiht werden.

Im übrigen ist das Rezept, welches ich euch heute zeige, eines meiner liebsten bisher aus ihrem tollen Buch, welches es auf dem folgenden Link zu kaufen gibt.



Nun wird es aber Zeit, euch auch zu zeigen, was es geworden ist. Diejenigen, die meine anderen Sozialen Netzwerke verfolgen wissen es aber bestimmt sowieso schon:


Zimtstreuselkuchen - New York Style



Was passt besser in die Vorweihnachtszeit als Zimt? Und auch Crumbles gehen doch irgendwie immer, habe ich Recht? Wie schön, wenn sich dann beides so hervorragend vereinen lässt und dann auch noch schnell geht!

Denn das war dieser Kuchen wirklich: Schnell. So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie der fertig gebacken war. Ich hatte noch Tagelang was davon und konnte somit immer wieder naschen.
Im übrigen ein weiterer Favorit von meinem Bruder, der gar nicht genug bekommen konnte.

Aber gehen wir zurück zum Anfang und das war der Moment, wo ich das Backblech vorbereitete und den Ofen vorheizte. Der Teig war im übrigen mega schnell gemacht.
Zuerst musste ich die Butter in einem kleinen Topf flüssig bekommen und natürlich etwas abkühlen lassen. Und nur ein kleiner Teil kam zum Teig. Der Rest würde für die Streusel sein.

Der Teig wurde nach Rezept zubereitet und dann auf das Backblech gegeben und glatt gestrichen.
Anschließend machte ich die Streusel, die ich dann großzügig auf den Teig verteilte.

Und dann durfte das ganze auch schon in den vorgeheizten Ofen.
Vor dem herausnehmen machte ich die Stäbchenprobe und ließ das Blech dann mit dem Kuchen abkühlen. Nachdem das Blech dann vollständig ausgekühlt war und der Kuchen somit auch, schnitt ich ihn zurecht und bestäubte ihn mit Puderzucker.

Mein Fazit: Der schnellste und einfachste Kuchen bisher aus diesem tollen Buch. Und noch dazu unglaublich lecker! Ich habe Sahne dazu serviert, aber die brauchte mein Bruder gar nicht! ;)
Am nächsten Tag waren sie im übrigen noch viel besser, nachdem sie eine Nacht gezogen sind - wie Jeanny im Buch versprochen hat!
Definitiv wird dieser hier wieder gezaubert!

xxx
Aimée

Sonntag, 3. Dezember 2017

Aimée backt 3: 18.11.2017 - #14 Toscakaka - Schwedischer Mandelkuchen

Das Vorletzte Rezept meiner Back-Challenge ist schon ein wenig was her aber es ist auch gleichzeitig gerade für mich ein ganz besonderes, da ich es wieder mit meinem eigenen Ofen backen konnte/durfte - die tollen Sonntag Nachmittage bei meiner Mum und meinem Bruder blieben aber natürlich dennoch bestehen.

Und obwohl es wirklich nicht schwer war so kam dank Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe und ihrem tollen Buch (welches ihr *hier* kaufen könnt) ein Kuchen heraus, den ich so schnell nicht vergessen werde:

Toscakaka - Der Schwedische Mandelkuchen!



Bei Schwedischem Mandelkuchen habe ich irgendwie immer unweigerlich den Kuchen aus dem Tiefkühlfach von Ikea im Kopf. Gegessen habe ich ihn allerdings noch nie so wirklich, muss ich zu meiner Schande gestehen.

Nun einen eigenen zu zaubern, zauberte mir irgendwie ein Lächeln ins Gesicht, da ich wieder etwas karamellisieren durfte und schauen konnte, ob es nach drei Jahren Dauerbacken klappt oder nicht.

Zuerst bereitete ich den Teig des Kuchens vor und gab ihn in die Springform. Ich streichte alles schön glatt und stellte das ganze dann in den Ofen.

Während der letzten Backminuten bereitete ich die Mandeln in einem Topf vor. Der Kuchen wurde kurz aus dem warmen Ofen geholt, auch wenn er noch nicht gar war, und streichte die Karamellisierten Mandeln auf den noch nicht fertig gebackenen Kuchen, ehe es wieder in den Ofen ging.
Und als die Mandeln eine schöne Goldbraune Farbe bekommen hatten, war es an der Zeit den Kuchen in der Form auf einem Gitter ein wenig abkühlen zu lassen, ehe er hinterher natürlich gänzlich aus seiner Form befreit wurde.

Und weil die liebe Jeanny in ihrem Buch vorschlägt, das dieser Kuchen besonders gut mit frisch geschlagener Sahne schmeckt, servierte ich diese dann auch dazu.

Mein Fazit: Ein leichter, aber dennoch leckerer Kuchen der gerade durch die Karamellisierten Mandeln und der Sahne wirklich ein Genuss war. Das Karamellisieren war leicht und zeigte mir, das ich doch so einiges gelernt habe und dies auch anwenden kann.
Dieser Kuchen darf ruhig wieder gebacken werden!

xxx

Aimée

Dienstag, 28. November 2017

#91 Kleine Minz-Käseküchlein

Kaum zu glauben aber wahr: Endlich steht seit fast zwei Wochen mein eigener Ofen, genannt "Klara", in meiner Küche. Und natürlich musste sie auch direkt am nächsten Tag ausgiebig getestet werden. Und da ich ja solange auf den eigenen Ofen verzichten musste, wollte ich nicht erst bis zu Back-Challenge warten, sondern etwas kleines, feines und am besten eigenes zaubern.

Heraus kam eine wirklich kleine, süße Variante des klassischen Käsekuchens mit einem wirklich gravierendem Unterschied: Der Minz Geschmack!

Also Vorhang auf, für das erste eigene Rezept seit langem, die kleinen Minz-Käseküchlein mit Sucht Gefahr!



Es geht zum einen sehr schnell und zum anderen ist es für alle, die wie ich nicht der große Käsekuchen Fan sind, wirklich genießbar und geschmacklich dank der Minze weit weg von Frischkäse Geschmack.

Und das benötigt ihr für 6 kleine Küchlein:


- 100g Löffelbiskuit
- 2 EL Kakaopulver
- 75g flüssige Butter
- 150g Frischkäse
- 40g Zucker
- 1 Ei
- 2 1/2 EL Minz Sirup
- After Eight Schokolade
- 250g geschmolzene Zartbitterschokolade

Zusätzlich noch eine Muffinform und Backpapier in Streifen geschnitten.

Und so wird es gemacht:



1. In die Muffin Form kommt je ein Streifen des Backpapiers, so das die Seiten weit über den Rand stehen (so lassen sich die Küchlein perfekt aus den Formen lösen!).

Die Kekse werden fein zerbröselt und in einer Schüssel mit dem Kakaopulver und der Flüssigen Butter zu einer Maße verrührt. Diese gebe ich dann je in eine der Mulden und drücke diese vorsichtig an. Somit habt ihr den Boden.

2. Als nächstes wird der Ofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. In einer weiteren Schüssel werden dann die weiteren Zutaten (bis auf die After Eight Schokolade und die Zartbitterschokolade) gut schaumig geschlagen und dann auf den Boden geben.
Das ganze dann für 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben und backen.

3. In der Zwischenzeit in einem Wasserbad die Schokolade schmelzen.

4. Die Küchlein mit Hilfe des Backpapiers herausholen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mit der Schokolade übergießen und an trocknen lassen eher die After Eight Hälften in den Kuchen gesteckt werden.

Ich habe leider den Fehler gemacht und die Schokolade zu früh hineingesteckt - somit wurde sie zu warm und schmolz leider ein wenig.

Nichts desto trotz wünsche ich euch viel spass beim nachbacken!

Bon Appetit!

Aimée

Dienstag, 21. November 2017

Aimée backt 3: 05.11.2017 - #13 Cookies - & - Cream-Kuchen

Der November ist schon wieder fast vorbei und obwohl ich tatsächlich meiner Challenge mehr oder weniger nachgekommen bin (ich musste aufgrund von Krankheit eine Woche pausieren), kam ich mal so gar nicht dazu, etwas im großen und ganzen zu bloggen und von meinen Erfahrungen zu berichten. Mittlerweile steht bereits das nächste Rezept an und ich muss immer noch meine zwei letzten Erfahrungen mit euch teilen.

Tja, that's life!

Mittlerweile habe ich auch einen eigenen Ofen, den ich liebevoll auf den Namen "Klara" getauft habe, und konnte das letzte Rezept somit zumindest wieder in den eigenen vier Wänden zaubern.

Aber nun kommen wir erst einmal zum ersten Rezept im November und dem letzten Rezept, welches ich bei meiner Mum zaubern durfte.
Im übrigen ein weiteres Highlight für meinem Bruder aus dem wundervollen Buch (welches es *hier* zu kaufen gibt) der lieben Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe:

Der Cookies- & -Cream-Kuchen!



Was gibt es besseres als Oreo? Und dann noch im Kuchen? Mega gut und vor allem super schnell und leicht gezaubert!

Ich bereitete den Teig einen Abend vor dem backen vor, da es ja zu meiner Mum ging. Ein paar Oreos wurden dafür zerbröselt und unter den Teig gehoben. Den Rest der Oreos hob ich auf, da diese in großen Stücken dann oben auf den Teig kommen würden.

Und mehr musste auch dann gar nicht vorbereitet werden.

Am nächsten morgen packte ich dann meine sieben Sachen in Form von Teig, Fotobox, Stativ und natürlich Miss Marple und wurde dann pünktlich zum Mittagessen von meinem Bruder abgeholt.
Bei meiner Mum heizte ich dann den Ofen vor, rührte noch einmal durch den Teig und füllte diesen in die Gugelhupfform. Dann bröselte ich die letzten Oreo-Kekse großzügig über den Teig und schob alles zusammen in den Ofen.
Im übrigen habe ich mehr Kekse in den Teig gegeben als verlangt waren. Es gibt einfach nie zu wenig Oreo! ;)

Nach dem backen durfte das gute Stück dann ordentlich auskühlen, ehe ich ihn aus der Form löste und dort dann noch etwas erkalten lies. Zu guter letzt bekam er noch ein Kleid aus feinstem Puderzucker, ehe er probiert werden durfte!

Mein Fazit: Mit einer der besten Kuchen bisher! Er war, wie alle anderen Kuchen bisher sehr saftig und alles andere als Trocken. Und die Oreo-Kekse haben dem ganzen natürlich dann noch das Sahnehäubchen aufgesetzt! Zwar hatten wir zwei Tage später noch was vom dem leckeren Kuchen ABER es ist auch nichts übrig geblieben! Sehr lecker das gute Stück und danke Jeanny für diesen tollen Kuchen!

xxx
Aimée

Freitag, 3. November 2017

Aimée backt 3: 29.10.2017 - #12 Zucchini-Gugelhupf mit Schokostücken

Letzte Woche gab es bei mir einen Kuchen, der erst einmal komisch klang, zumindest für diejenigen, die das Wort Zucchini hörten. Aber da die liebe Jeanny von dem Blog Zucker, Zimt & Liebe in ihrem Buch (welches ihr *hier* kaufen könnt), was ja nun Teil meiner Back-Challenge ist, einen wirklich tollen Kuchen mit eben diesem Gemüse hat, war ich natürlich nicht nur gespannt, sondern auch voller Vorfreude!

Also macht euch bereit, für den Zucchini-Gugelhupf mit Schokostücken!


Der Kuchen war im übrigen von zwölf gebackenen Kuchen der nun sechste Gugelhupf und somit tatsächlich über die Hälfte der vorgegebenen Hupfe. In den nächsten Wochen kommt etwas mehr Abwechslung - darauf freue ich mich schon total! Aber ein gutes hat meine Form natürlich: Sie muss weder eingefettet noch sonst etwas werden, da sie ja aus Silikon ist. Somit ist es natürlich leichte und schnelle Arbeit.

Auch war der Teig mega einfach und schnell zubereitet.
Als erstes habe ich die Zucchini fein geraspelt - den anders als gedacht das dieses Gemüse für den Geschmack sein würde, war es viel mehr so, das er den Teig saftig gemacht hat!

Das geraspelte Gemüse stellte ich beiseite und bereitete den Teig dann so vor, wie im Buch beschrieben, ehe die Zucchini dazu kam. Dann wurde der Teig um weitere Zutaten erweitert und ganz zum Schluss kamen dann die Schokoladenstücke in den Teig und wurden untergehoben.

Natürlich bereitete ich den Teig einen Tag vorher vor, da ich ja erst am Sonntag zu meiner Mum gegangen bin.

Am nächsten Teig heizte ich dort zuerst den Ofen vor, füllte den Teig in meine Gugelhupf und strich alles glatt. Dann ging es auch schon in den Backofen.

Vor dem herausholen machte ich natürlich die Stäbchenprobe. Und erst als ich mir sicher war, das nichts mehr am Stäbchen blieb, durfte er dem warmen Ofen entfliehen und auf einem Rost auskühlen.

Nach dem der Kuchen komplett abgekühlt war, kam noch eine ordentliche Portion Puderzucker drauf und dann durfte auch schon genascht werden!

Mein Fazit: Ein wirklich ungewöhnlicher Kuchen den Jeanny da in ihrem Buch präsentiert. Aber genau so lecker war er auch! Dieser saftige Teig mit dieser Herben Zartbitterschokolade - mega lecker! Wer hätte gedacht, das ein Gemüse einen Kuchen so aufwerten kann. Gerne wieder!

xxx
Aimée

Dienstag, 31. Oktober 2017

Tagebuch einer MS-Patientin *Part 16*

In den letzten Wochen ist so einiges passiert. 
Von Arztbesuchen, über neue Medikamente hin zu inneren Schweinehund überwinden und natürlich der Tod meines geliebten Ofens, der nicht nur Teil meiner ersten eigenen Wohnung war, sondern der wirklich treu war und nun mitten in der dritten Back-Challenge nicht mehr konnte. An dieser Stelle sei noch mal gesagt: Mach's gut, Heiderose! Ich hatte viel Spass an dir und habe so einige Rezepte dank deiner Fleißigkeit kreieren dürfen!

In den letzten Wochen ist soviel passiert, das ich gar nicht so recht weiß, wo ich anfangen soll.
Beim all Monatlichem Blutabnehmen war ich natürlich - die Ergebnisse müssen gut gewesen sein, sonst wäre ich wohl angerufen worden.
Aber anstatt nur die Anzahl meiner Leukozyten (roten Blutkörperchen) zu testen, wurde auch dieses mal mein Vitamin D Wert getestet. Mein Neurologe und ich sind nämlich zu dem Entschluss gekommen, das wir über die Wintermonate eine zusätzliche Vitamin D Therapie versuchen wollen. Auf Fortbildungen und Berichten sei wohl vermehrt die Positive Resonanz klar geworden. Und da in den dunklen Monaten ja die Sonne nicht so scheint wie im Sommer, wollen wir hiermit einfach vorbeugen. Aber wie hoch meine Dosierung sein sollte, das galt es heraus zu finden.
Letztendlich erfuhr ich dann letzte Woche das 1000 I.E. (In Einheit) täglich völlig ausreichen um meinen Vitamin D Haushalt auszugleichen. Leider bekam ich genau diese Dosis nirgendwo.  Daher habe ich mir 1500 I.E. bei Rossmann zugelegt und am Sonntag mit der Therapie begonnen.

Bisher fällt es mir auch schon wirklich auf. Ich bin weniger träge und müde. Ich stehe morgens meisten schon um 7 Uhr auf und beginne den Tag. Das nutze ich auch direkt für mein Sport
Mittlerweile gehe ich an drei festen Tagen: Montags, Mittwochs und Freitags. Immer morgens und dann geb' ich Gas! Erst 40 Minuten Radfahren auf Stufe 3 (die letzten 5 Minuten versuche ich mich an Stufe 4), dann 5 Minuten an der Rudermaschine (das ist meistens eine Lied Länge), 5 Minuten an dem Rückenstrecker (auch meistens eine Lied Länge) sodass ich 100 Wiederholungen geschafft habe, 20 Wiederholungen an der Bauchmaschine und je 15 Wiederholungen an der Trizeps und Bizeps Maschine. Und zudem jeden Montag die Stunde der Wahrheit, denn da stelle ich mich dann auch noch kurz auf die Waage. Am Anfang war ich auch total enttäuscht, da ich erst zu nahm, bis ich realisierte, das ich nun Muskeln aufbaute. Gestartet bin ich vor Wochen mit 66,7 Kg. Gestern waren es sage und schreibe 62,2 Kg (!)! So viel habe ich ja seit Jahren nicht mehr gewogen!

Über das Ergebnis bin ich mega froh! Und natürlich möchte ich das auch gerne weiter so beibehalten. Daher habe ich mir erst einmal ein Ziel bis zum 01.01.2018 gesetzt! Sollte ich bis dahin wirklich 3 mal in der Woche gehen, außer wenn ich natürlich Krank bin, dann gönne ich mir im Januar die DVD Box zu "Tailes from the Crypt"!
Und dann setzte ich mir weitere Ziele!

Beim Gynäkologen war ich im übrigen auch das erste mal seit bestimmt 3 1/2 Jahren... Als mir das so klar wurde, war ich doch schon erschrocken. Ich bin immer so darauf bedacht alle wichtigen Arzt Besuche wahr zu nehmen, das ich DAS total vergessen habe. Oder vielleicht auch verdrängt... Ich muss nämlich zu meiner Schande gestehen, das ich Frauenärzte hasse und viel lieber zum Zahnarzt gehe und mir sogar freiwillig von dem eine Spritze geben lasse (Ohne Witz - der einzige Arzt dessen Spritze mir keine Angst macht!).
Letztendlich bin ich doch gegangen. An sich war auch alles in Ordnung, bis auf das ich mit Bakterien zu kämpfen hatte die natürlich aufgrund meines schlechten Immunsystems leichtes Spiel hatten. Daher musste ich zwanzig Tage lang Milchkulturen nehmen, damit meine Darmflora wieder in Ordnung kommt.

Ihr merkt, es wird heute relativ Privat.

Zudem nehme ich nun auch Magnesium zu mir. Nicht wegen dem Sport, wie ihr nun vielleicht denkt, sondern wegen Unterleibsschmerzen, die immer schlimmer werden. Und tatsächlich waren meine Beschwerden beim letzten mal doch recht aushaltbar.

Und obwohl heute Halloween ist, was ich im übrigen auch mal interessanter fand, bin ich seit Wochen bereits im Vor-Weihnachts-Fieber! Überall werden seit langen ja bereits die Süßigkeiten verkauft aber nun endlich auch die Dekoration. Für mich ist dieses Jahr nicht irgendein Weihnachten, sonder das erste, wo mein Dad nicht da sein wird. Und je näher dieser Tag kommt, desto nervöser werde ich. Der Gedanke, ihm keine schöne Weihnachten wünschen zu können, nicht die All Jährliche Hunde-Runde zu gehen, während meine Mum das Wohnzimmer vorbereitet, keinen Kartoffelsalat mit ihm zu essen, nicht sein Gesicht zu sehen, wenn er sein Geschenk auspackt... all das stimmt mich jetzt schon sehr traurig. Und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es erst meinen jüngeren Bruder damit ergehen wird, wenn all diese kleinen Momente dieses Jahr doch anders werden.
Auch ist vorher noch der Geburtstag, wo er eigentlich 59 Geworden wäre. Er hat zwar immer Witze gemacht, das er ja jetzt schon älter geworden sei, als sein eigener Vater. Aber das er doch so früh und plötzlich sich aus dem Leben stiehlt wird wohl noch sehr lange brauchen, bis ich das so richtig verarbeiten kann und werde.

Gerade deshalb nerve ich vor allem meine Liebste, mit dem Vor-Weihnachts-Fieber. Es soll perfekt werden - ich will das Winter-Wonderland höchstpersönlich wenn man bei uns zur Tür hinein kommt. Chevy Chase soll neidisch werden und seine 25.000 importieren Italienischen Glühbirnen sollen dagegen verblassen (Anspielung an den Klassiker "Schöne Bescherung" den wir Heiligabend immer zusammen schauen)! Natürlich ist das Utopisch aber ich bin doch Zuversichtlich.
Ich könnte jeden Tag durch die Geschäfte gehen und mir die schöne Dekoration auch zum hundertsten mal ansehen, ohne das es mir Langweilig wird. In Gedanken bin ich schon beim Eigenheim dekorieren! Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe bereits die ersten Dinge geholt!
Und alles für Weihnachtskränze - denn dieses Jahr zaubere ich auch einen für meine Mum. Mittlerweile habe ich bereits drei Kartons hier stehen, nur für Kranzzubehör. Aber somit brauche ich in den nächsten Jahren bis auf die Kerzen auch nichts mehr holen.

Im übrigen ist bei mir ab morgen auch ganz offiziell die Weihnachtssaison eröffnet. Und wenn meine Frau nächste Woche frei hat, wird die Wohnung und die Fenster geputzt, damit ich schon einmal alles dekorieren kann, wenn sie dann irgendwann Arbeiten ist. Hoffentlich dann auch mit der neuen Deko denn wir kaufen noch ein wenig was. Und nächsten Monat gibt es noch Kleinigkeiten für unseren Baum. Zwar mache ich die Fensterbeleuchtung erst kurz vor dem 1. Advent an, aber in der Wohnung darf es ruhig schon glitzern und funkeln. ;)

xxx
Aimée