Donnerstag, 27. Juli 2017

Aimée backt 3: 15.07.2017 - #1 Saftiger Limettenkuchen

Nach 2 Jahren Enie und ihrem Motto "Sweet & Easy" was nicht unbedingt immer easy aber dafür oft mit einem "Aha" Verbunden war. Und nach so langer Zeit und vielen Experimenten sehnte ich mich nach etwas Nostalgie, nach etwas Normalität und auch irgendwie nach etwas klassischem!

Und bereits seit längerem verfolge ich die liebe Jeanny und ihrem Blog Zucker, Zimt & Liebe mit großer Begeisterung. Letztes Jahr bekam ich bereits ein Buch von ihr zum Geburtstag und dieses Jahr kam das nächste: Jeannys Lieblingskuchen: Süßes Glück mit Zucker, Zimt & Liebe!
Sein wir mal ganz ehrlich! Was kann nostalgischer oder klassischer sein als die guten alten Rührkuchen wie ich sie bereits von meiner Oma her kenne. Damals gab es lediglich große und Protzige Torten wenn es auch einen besonderen Anlass wie Geburtstag oder Feiertage anstanden. Aber so einen feinen Rührkuchen gab es Sonntags öfter.

Deshalb meine Entscheidung zu diesem Buch! Aber keine Angst, die andern beiden Enie Bücher und das andere von Jeanny werden auch noch "verbacken"!

Und somit komme ich nun zu dem ersten Rezept meiner nun mittlerweile dritten Back-Challenge, dem saftigen Limettenkuchen!


Zitrone geht bei mir ja bekanntlich immer, also wen verwundert es da, das ich tatsächlich auch mit einem Kuchen mit Zitrus Note begonnen habe?
Eigentlich mal so gar keinen, oder?

Ein schöner Gugelhupf und dann auch noch schnell gezaubert.

Und mit schnell meine ich auch wirklich schnell. Den Ofen musste ich einfach vorheizen, meine Form kurz ausspülen (sie ist Silikon!) und dann den Teig anrühren.
Den Teig in die Form geben, das ganze glatt streichen und dann in den Ofen.

Hier muss ich sagen, das der Kuchen länger drin bleiben musste, als angegeben. Aber das ist ja nicht schlimm. Solange die Uhr im Auge behalten und alle fünf Minuten mit meinem schicken Stäbchen eine Probe gemacht wurde, kann einem eigentlich nichts passieren.

In den letzten Minuten, wie der Kuchen im Ofen ist, konnte ich auch schon den Sirup anrühren. Da muss ich gestehen, habe ich den ersten total anbrennen lassen. Meine eigene Doofheit - ich hatte nichtmehr dran gedacht, was passiert, wenn ich Zucker und Flüssigkeit in einem Topf köcheln lasse. Wisst ihr es? Genau, es karamellisiert! Und das ist natürlich auch direkt angebrannt.
Also durfte ich schnell den Topf putzen und den zweiten Versuch, dieses mal natürlich unter ständigem rühren, starten!

Den Kuchen dann aus dem Ofen nehmen, in der Form mit einem Holzstäbchen Löcher hineinstechen und den noch warmen Sirup darauf streichen.

Das ganze ließ ich dann weiter abkühlen, ehe ich den Kuchen dann aus der Form stürzte und gänzlich auskühlen lies.

Der Guss war auch super schnell gezaubert. Diesen goss ich dann über den abgekühlten Kuchen und bestreute diesen dann mit Limettenzesten. Das ganze dann noch trocknen lassen und anschließend servieren.

Mein Fazit: Ein toller und saftiger Kuchen, der selbst vier Tage später noch genau so lecker und schmacko-tastisch war, wie am ersten Tag! Deshalb liebe ich Rührkuchen! Sie können auch noch Tage später genascht werden und verlieren absolut nichts von ihren Aromen - sofern sie abgedeckt werden. Torten sind aufgrund der ganzen Sahne und den Cremes nicht ansatzweise solange Haltbar, nicht mal im Kühlschrank!
Allein deshalb sind Trockenkuchen schon besser!

Auf Jeannys Seite gibt es diesen Kuchen nicht, aber in ihrem Buch schon. *Amazon Link*

Ich bin jetzt schon ganz begeistert von diesem Buch!

xxx
Aimée

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